Schweißerschutzausrüstung & Schutzbekleidung
Die Industrie und die Baubranche benutzen unterschiedliche Schweißtechniken. Schweißbrennen, Lichtbogenschweißen, TIG, MIG-MAG, Plasmaschweißen, MMA... all das sind Techniken, die angemessene PSA erfordern. Vom wirkungsvollen Schutz ist die Sicherheit des Schweißers abhängig.
Warum muss man beim Schweißen PSA tragen?
Ein Schweißer ist zahlreichen Risiken ausgesetzt. Angemessene persönliche Schutzausrüstung trägt zur Vermeidung dieser Gefahren bei und gewährleistet, dass die Arbeit in größter Sicherheit ausgeführt wird. Die Risiken unterscheiden sich nämlich je nach ausgeführter Schweißmethode:
- Elektrische Gefahren: bestehen in Zusammenhang mit freiliegendem Arbeitsmaterial, wie Elektroden, Kabeln oder Anschlüssen, von denen Stromschlaggefahr ausgeht.
- Strahlung: auf den Schweißer wirken starke Lichtblitze ein, ebenso wie die weniger sichtbare UV- und Infrarotstrahlung.
- Verbrennungen: durch Berührung oder Spritzer auf die Haut, Verbrennungen können auch in die Augen ausstrahlen und irreversible äußere Schädigungen verursachen.
- Rauch, Staub, Rauchgase: beim Schweißen tritt zusammen mit Rauchgasen Staub auf, der an die Materialien gebunden ist.
- Lärm: es gibt ein beträchtliches Risiko für Hörschäden. Sehr leistungsstarke Schweißbrenner können bis zu 107 Dezibel erzeugen, wobei Hörschäden bereits bei längerer Exposition mit 85 Dezibel auftreten können.
- Schnitte, Quetschungen: durch das Handhaben und Schneiden von Metallteilen besteht für die Arbeiter die Gefahr schwerer Schnittverletzungen
Aus diesem Grund ist angemessene Schweißerausrüstung erforderlich, um die verschiedenen Körperteile des Schweißers, die gefährdet sind, zu schützen.
Welche Ausrüstung benötigt man zum Schweißen?
Angesichts dieser Vielzahl von Gefahren, muss die Arbeitskleidung für angemessenen Schutz von Kopf bis Fuß sorgen:
Wenn die Schweißerausrüstung die Norm EN-ISO 11611 erfüllen muss, unterscheidet man zwei Klassen von Schweißerkleidung: Klasse 1 betrifft die gutbekannten "leichten" Schweißtechniken, wobei wenig Spritzer geschmolzenen Metalls entstehen (TIG, MIG, Gasschweißen...). Klasse 2 hingegen ist an schwere und gefährliche Schweißtechniken angepasst (Schweißbrennen, elektrisches Lichtbogenschweißen). Jede der beiden Schweißtechniken hat ihre eigene PSA. Der Körperschutz des Schweißers setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
- · Helme, Kopfmasken, Brillen, Masken für angemessenen Schutz für Augen und Atemorgane, ohne Behinderung des Sichtfelds des Schweißers
- · Gehörschutz
- · Schutzhandschuhe für optimalen Schutz der Hand
- · Ärmel
- · Jacke
- · Hose
- · Schürze
- · Schuhe, Stulpen
All diese Schweißerschutzkleidung muss zwei Eigenschaften besitzen: Widerstandsfähigkeit für optimale Sicherheit und Tragekomfort für maximale Bewegungsfreiheit.
Unser Sortiment an Schutzausrüstung zum Schweißen
Lebon entwickelt hochqualitative PSA zum Schweißen, die sämtliche Normen erfüllen.
Die Hände des Schweißers sind der Bereich des Körpers, der als erster exponiert ist. Die Wahl geeigneter Handschuhe ist daher von entscheidender Bedeutung. Das Lebon Schweißerhandschuhe -Sortiment erfüllt die Norm EN 12477. Ihre wesentlichen Charakteristiken sind Schutz vor:
- · Hitze und Spritzern
- · Mechanischen Gefahren
- · Bei Lichtbogenschweißen gegebenenfalls elektrischer Widerstand.
Diese aus Leder gefertigten Handschuhe, von denen manche vollständig gefüttert sind, bieten dem Schweißer Feinfühligkeit und Flexibilität.
Feuerfeste Körperschutzmaterialien vervollständigen die Ausrüstung des Schweißers. Lebon bietet eine breite Palette von Produkten, von Kopf- bis Armschutz, einschließlich Schürzen und Gamaschen.










