Informationsschutz

Was ist PSA?

In vielen Branchen, z. B. auf Baustellen, in der metallverarbeitenden Industrie, in mechanischen Werkstätten und in Lebensmittelbetrieben, müssen die Mitarbeiter zu ihrer Sicherheit am Arbeitsplatz PSA tragen. Was ist eine persönliche Schutzausrüstung? Wie werden sie kategorisiert und wie wählt man die geeignete Ausrüstung für die beruflichen Risiken, die sich je nach Arbeitsplatz und Aufgaben unterscheiden?

PSA: Definition

Laut Arbeitsgesetz ist PSA „eine Ausrüstung oder eine Vorrichtung, die dafür bestimmt ist, von einer Person getragen zu werden, wenn sie einer oder mehreren Gefahren für ihre Gesundheit und Sicherheit ausgesetzt ist“. Diese Ausrüstung, die für bestimmte Aufgaben empfohlen oder sogar vorgeschrieben ist, kann verschiedene Formen annehmen: Helme, Schutzmasken, Gehörschutzstöpsel, Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Sicherheitsgurte, Arbeitskleidung usw. Es gibt eine ganze Reihe von Schutzprodukten für den ganzen Körper, um verschiedene Arten von Risiken im Zusammenhang mit dem Arbeitsumfeld zu bewältigen. Die PSA wird so zu einem echten Schutz vor Gefahren für die Gesundheit und Sicherheit ihrer Benutzer. Sie gehört zur Risikoprävention.

Verschiedene PSA-Kategorien

Da es verschiedene Arten von Berufsrisiken gibt, werden die PSA je nach Schweregrad des Risikos in drei Kategorien unterteilt:

  • Kategorie 1: gegen oberflächliche Verletzungen, ob mechanisch, chemisch oder physikalisch.

Dabei kann es sich um leichte Stöße oder Vibrationen handeln, die keine irreversiblen Schäden am Körper verursachen. Schutzhandschuhe fallen in diese Kategorie der geringeren Risiken

  • Kategorie 2: gegen schwere Verletzungen.

Diese Verletzungen können lebenswichtige Teile des Körpers betreffen und zu irreversiblen und damit schweren Gesundheitsschäden führen. Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel Gesichtsschutzmasken oder Helme.

  • Kategorie 3: gegen tödliche Gefahren.

Dabei handelt es sich um Situationen, die zum Tod führen können, wie z. B. Stürze aus großer Höhe bei Bauarbeiten oder das Zerquetschen durch Maschinen. So ist beispielsweise das Sicherheitsgeschirr, das auf einem Gerüst getragen werden muss, eine PSA der Kategorie 3.

Liste der vorgeschriebenen PSA

Wenn der kollektive Schutz nicht mehr ausreicht, muss der Arbeitgeber jedem Arbeitnehmer eine geeignete PSA gegen die betreffenden Risiken zur Verfügung stellen, um seine Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Dazu zählen:

  • Thermische Risiken (Exposition gegenüber sehr niedrigen Temperaturen in Kühlräumen, Spritzer von geschmolzenem Metall usw.);
  • Chemische Risiken (Einatmen von giftigen Dämpfen);
  • Elektrische Gefahren (Handhabung von stromführenden Teilen);
  • Mechanische Risiken (Schnitte, Stürze, Spritzer ins Auge);
  • Ebenso die Risiken, die von Laser- oder UV-Strahlung und Lärm ausgehen.

Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, die Risiken im Vorfeld zu bewerten, um die geeignete PSA in ausreichender Menge und entsprechend der Morphologie des Trägers bereitzustellen, damit der Träger an seinem Arbeitsplatz sicher und ergonomisch arbeiten kann.

Daher betrifft die PSA:

  • Den Kopfschutz: Baustellenhelme für den Kopf, Mützen mit Visier, Masken oder Schutzbrillen für die Augen, Ohrstöpsel für den Gehörschutz und Filterpatronenmasken für wirksamen Atemschutz bei der Gefahr des Einatmens giftiger Dämpfe.
  • Den Schutz der Hände: Schutzhandschuhe wenn die Hände besonders exponiert sind, müssen Schutzhandschuhe getragen werden, und für die Unterarme können Armstulpen hinzugefügt werden.
  • Den Schutz der Füße: Sicherheitsschuhe oder Stiefel
  • Den Körperschutz: Overalls oder Lederschürzen, z. B. für Schweißer. Heute steht eine breite Palette an Arbeitskleidungen zur Verfügung .

Dennoch muss der Arbeitgeber die allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung anwenden, indem er alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Arbeitnehmers mit Hilfe geeigneter persönlicher Schutzausrüstungen ergreift.

Wie wird die Leistung von PSA gemessen?

Neben dem Merkblatt kann die Leistungsfähigkeit der PSA durch die CE-Kennzeichnung nachgewiesen werden. Sie entspricht einer Norm. Europäische Normen legen die Prüfbedingungen und Leistungsanforderungen für PSA fest, bevor sie auf den Markt kommen. Entsprechend den Ergebnissen werden bestimmten PSA unterschiedliche Leistungsstufen zugeschrieben. Diese Werte müssen natürlich bei der Auswahl der PSA berücksichtigt werden, entsprechend dem Risiko, dem der Arbeitnehmer ausgesetzt ist. Die Leistungsstufe darf jedoch nicht mit der Schutzstufe verwechselt werden. In der Tat werden im Rahmen einer Prüfung nicht unbedingt alle Bedingungen für die Verwendung in einer Arbeitssituation erfüllt; Leistung ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit Schutzdauer.

LEBON®, Ihr engagierter Hersteller von persönlichen Schutzausrüstungen

LEBON® entwickelt und produziert seit 1973 persönliche Schutzausrüstungen (PSA). Als Spezialist für Schutzhandschuhe stellen wir unser Fachwissen in den Dienst des Bedienpersonals, um dessen Sicherheit bei den verschiedenen Risiken im Industriesektor zu gewährleisten. Zertifiziert nach Oeko-Tex®, Clean PU® oder Dermatest®, bemühen wir uns zudem bei der Entwicklung unserer Ausrüstungsprogramme um einen CSR-Ansatz.

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